Wunschbox
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
diese Wunschbox habe ich extra für Sie aufgestellt! Hier wird alles gesammelt, sortiert und ausgewertet.
Schreiben Sie mir, was Sie in unserer Stadt vermissen, was Sie gerne verändern würden. Wie stellen Sie sich ein lebens- und liebenswertes Dortmund vor? Richten Sie dabei Ihren Blick auf den Stadtteil, in dem Sie wohnen und/oder arbeiten. Ihre Meinung ist mir wichtig, denn Sie wissen am besten Bescheid.
Die Menschen in Dortmund sind besorgt, die Lage am Arbeitsmarkt macht vielen zu schaffen. Auch die Finanznot unserer Stadt beunruhigt viele. Wünsche, die in diese Richtung gehen, können nicht kurzfristig realisiert werden. Das wissen Sie selbst.
Ich werde als Oberbürgermeister dieser Stadt mein Bestes geben, dass den Menschen, die unter Arbeitslosigkeit, der Wirtschaftskrise oder sozialer Armut leiden, geholfen wird.
Versprochen!
Für mich ist Dortmund ein Stück Leidenschaft. Deshalb möchte ich Oberbürgermeister werden.
Ihr Ulli Sierau
P.S.: Beiträge, die sich gegen Randgruppen der Bevölkerung richten, Personen beleidigen oder diskriminieren, werden ganz bestimmt nicht meine Zustimmung finden und ohne Ankündigung aus diesem Forum entfernt bzw. erscheinen gar nicht erst.



Sehr geehrter Herr Sierau,
ich heiße Simon und bin 7 Jahre alt. Ich bin begeisterter Mountainbikefahrer und wünsche mir, dasses in den Vororten von Dortmund mehr Skater- bzw. Mountainbikestrecken geben sollte. Meine Mutter und ich fahren zur Zeit immer nach Hombruch, um dort meine Fahhradkunststücke zu üben. Wir wohnen jedoch in Dortsfeld und müssen immer mit dem Auto dort hin fahren.
Ich habe dort bereits zwei neue Freunde gefunden, die zwar ein wenig älter sind las ich, aber mir schon tolle Kunststücke beigebracht haben.
Deshalb fände ich es super toll, wenn es mehr solcher Plätze geben würde, um den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben sich für Ihre Sportart zu begeistern und sich auszutauschen. Meiner Meinung nach braucht man doch wirklich nicht viel Geld, um ein paar Rampen aus Beton zu errichten.
Das, lieber Herr Sierau, ist mein großer Wunsch für die Vororte von Dortmund, insbesondere auch für meinen Stadtteil Dortsfeld.
Ich hoffe, von Ihnen zu hören.
Liebe Grüße
Ihr Simon Winands und Mama
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer (Wieder-)Wahl und starke Nerven für die Bewältigung der anstehenden Aufgaben und in den Auseinandersetzungen mit Herrn Diegel (wird aufgrund der NRW-Wahl doch vielleicht etwas einfacher werden …).
Unser Wunsch wäre, dass für die Kreisstraße im Ortsteil Holzen tatsächlich Tempo 50 durchgesetzt werden könnte, bevor ein Kind unter die Räder kommt. Besonders an schönen Wochenenden werden hier Motorradrennen bis zur Hohensyburg ausgetragen, an Wochentagen versuchen dafür die Lkw die Schallmauer zu durchbrechen und das an dem Hauptweg der Schüler zu den Haltestellen des ÖPNV oder zur Grundschule.
Sehr geehrter Herr Sierau,
Ich habe zuzüglich den schulden in Dortmund ein paar fragen:
Warum hat Dortmund Schulden?
Wie wollen Sie, die Schulden beheben?
Ich würde mich sehr über eine antwort freuen, daher ich diese Informationen für den Politikunterricht brauche.
MFG-Lara Kubiak
P.S.:Ich finde es sehr gut,dass sie den Interessen der Bürger eine so hohe wichtigkeit geben.
E-mail: xxxx@leibniz-gym.de (Mail-Adresse unkenntlich gemacht. Der Webmaster)
ich bin erst im Dezember 16 Jahre alt geworden, darf ich jetzt bei der Wahlwiederholung zum Oberbürgermeister auch mitmachen?
Julia
Sehr geehrter Herr Sierau,
ich habe das “Chaos” um die anstehenden Neuwahlen in der letzten Zeit mitverfolgt. Ich finde es nicht fair, dass man Ihnen aufgrund der Situation vor Ihrer Zeit als OB, die Chance nimmt, sich als Oberbürgermeister zu bewähren.
Egal wer die Neuwahl gewinnt, das Haushaltsloch ist so oder so da.
Ich wünsche Ihnen auch in der kommenden Neuwahl viel Erfolg und hoffe, dass Sie dann auch rechtmäßig unser Oberbürgermeister der Stadt Dortmund werden!
Sehr geehrter Herr Sierau,
die Sperrstunde (oder eher: ihre neuerdings rigorose Durchsetzung) zwischen 5 und 6 muss gehen.
Nicht nur, dass Clubs und Kneipen systematisch verdrängt werden (s. Thier-Gelände), keine Alternativen geboten werden, kleine Bars und Konzertkneipen aktiv am Entertainment-Gedanken gehindert werden (um sich auf das Konzerthaus und das neue FZW zu konzentrieren) – jetzt schreiben Sie den jungen Dortmundern auch noch vor, wann Schluss mit Musik und Freizeitfreude sein soll?
Ein Blick auf das Beispiel Großbritannien im Vorfeld hätte Ihnen vor Augen führen können, wo so etwas endet. In Schlägereien pünktlich zur Sperrstunde. Da können wir uns ja schon einmal auf die Brückstraße um 5 freuen in Zukunft.
Das UK hat die Sperrstunde wieder abgeschafft.
Auch das hat seinen Grund.
Es wäre schön, wenn wir in Dortmund nicht die gleichen Erfahrungen sammeln und die Geschichte wissentlich wiederholen müssten, damit die Stadt zu einer Einsicht kommt.
Die Freizeitqualität der Jugendlichen in dem Maße zusätzlich einzuschränken, kann auch nicht ernsthaft Ihr Interesse sein.
Zumindest nicht, wenn Dortmund sich als Kulturstadt im Rahmen der Ruhr.2010 beweisen soll.
MfG
Hallo Herr Sierau,
herzlichen Glückwunsch zur OB-Wahl.
Leider haben sie danach nicht Charakter gezeigt sondern sich vor den Kraft-Drabig-Prüsse-Karren spannen lassen. Hatte ich ihnen doch zugetraut – egal ob sie Kenntnis oder Unkenntnis von der Haushaltsproblematik hatten – die Wahl nicht anzunehmen und Neuwahl zu fordern. So oder so hätten sie makellos antreten können und sie hätten sicherlich mindestens mit dem gleichen Ergebnis gewonnen. So stehen sie – und die SPD – vor einem Scherbenhaufen.
Viel Glück, denn nur das kann ihnen helfen.
Mit freundlichem Gruß
Burkhard Kaune
Lieber Herr Sierau,
ich habe einen Wunsch!
Bitte treten Sie Ihr Amt an und werden Sie Oberbürgermeister.
Das aktuelle politische Chaos zeigt doch ganz deutlich, dass diese Stadt einen Oberbürgermeister braucht, der hart durchgreift und für geordnete Verhältnisse sorgt. Einen, der eine ehrliche und offene Politik macht zum Wohle der Bürger und der Stadt. Hierfür sind Sie angetreten.
Sie sind in der Lage diese Stadt ganz weit nach vorne zu bringen.
Viele Menschen vertrauen Ihnen und glauben an Sie.
Ich drück Ihnen die Daumen. Packen Sie es an, bringen Sie das Schiff auf Kurs.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Kramer
Lieber Ulli,
Du bist definitiv mein Wunsch-OB, schon gewesen bevor Du Dich als Kandidat zur Verfügung gestellt hast.
Endlich ein OB, der Dortmund kennt und liebt wie es wirklich ist.
Endlich einer, der nicht versucht aus Dortmund ein Klein-Düsseldorf zu machen.
Und nun dieser Knüppel von hinten zwischen die Beine! Ein Jammer.
Halt die Ohren steif. Die SPD wähl’ ich nicht mehr, aber Dich jederzeit wieder.
MfG – Sylvia
Lieber Ulli,
ich hoffe inständig, dass Du die Wahl – und damit den Auftrag der Bürger – annimmst.
Die aktuelle Situation ist sicherlich eine sehr unangenehme und schwierige, auf der anderen Seite habe ich mit meiner Stimme die Überzeugung zum Ausdruck gebracht, dass ich glaube, mit Dir den richtigen Oberbürgermeister für Dortmund zu haben, der in der Lage ist, sachbezogen und inhaltlich die nötigen und richtigen Schritte für unsere Stadt einzuleiten und weiter zu führen. Dass dies kein einfacher Weg sein wird, war sicherlich vorher klar – auch wenn keiner vorausahnen konnte, dass der Weg so schnell so steinig werden würde.
Das Thema der – auch finanziellen – Transparenz war ja schon vor der gewonnenen Wahl ein zentraler Punkt Deiner politischen Arbeit, jetzt ist es halt sehr viel schneller mit voller Priorität und ungeheurem Druck auf der Agenda – sicherlich nicht so schnell geplant, aber als grundsätzlich zu klärende Notwendigkeit schon immer fest eingeplant.
Ich wünsche Dir die Ausdauer und auch die Kraft, die aktuell sehr turbulenten Wochen zu überstehen. Vielleicht kannst Du die schwierige Situation auch als Chance nutzen und Deinen offenen Stil und Deinen Willen zur Transparenz in der ersten Krise unter Beweis stellen.
Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass Du genau der Richtige für unsere Stadt bist!
Liebe Grüße
Ernst
Sehr geehrter Herr Sierau,
da Sie nachweislich spätestens seit dem 11.08.2009 vom sog. “Haushaltsloch” gewusst haben, es jedoch nicht für nötig hielten, die Wählerinnen und Wähler darüber zu informieren, fände ich es angebracht, dass Sie auf Ihr Amt verzichten und es Neuwahlen in Dortmund gibt.
Mit freundlichen Grüßen
Karl Wagner
ehemals SPD-Wähler
Sehr geehrter Herr Sierau,
die Ära Langemeyer mit all den Skandalen und Intrigen ist nun vorbei, der “Haushaltsskandal” ist der Paukenschlag für einen Neuanfang.
Ich kann trotz aller Angriffe und Anfeindungen nur hoffen, dass Sie das schwierige Amt und die Bürde des Oberbürgermeisters der Stadt Dortmund ausfüllen und tragen werden und für mehr Transparenz und Bürgernähe stehen.
Gehen Sie offensiv in die Ortsvereine und die Öffentlichkeit und kämpfen Sie wie Sie es im Wahlkampf getan haben; auch wenn es schwer fällt. Ihre Gegner können Sie nicht überzeugen, aber Ihre Genossen und Wähler können Sie für sich gewinnen.
Vorwärts Dortmund
K.-H. Lattemann
P.S.:
Wer sich selbst ein genaues Bild über die Haushaltsituation in Dortmund gemacht hat, der wird feststellen, dass CDU, FDP u.a. vor der Wahl schon Kenntnis von einer grossen Haushaltlücke hatten. Nicht zu vergessen ist die Finanzkrise, die die Stadt Dortmund trifft (allein über 33 Mio. für Sozialausgaben).
Sehr geehrter Herr Sierau,
ich wünsche mir kurz und knapp nur weniger Skandale und eine geordnete und nachhaltige Ausgabenpolitik. Der Start zu diesem Wunsch ist ja schonmal missglückt.
Mein Wunsch nach Neuwahl wird wohl nicht in Erfüllung gehen.
Mit freundlichen Grüßen
Maximilian Kreipe
Sehr geehrter Herr Sirau,
herzlichen Glückwunsch das sie zum Oberbürgermeister gewählt wurden.
Mich freut es das die SPD seit 60 Jahren hier in Dortmund dominiert.
Eine tolle Idee das sie uns die Möglichkeit geben einen Wunsch zu äußern.
Meiner ist folgender:
Ich würde gerne auf das Dortmunder Stadgymnasium, doch aktuell ist es nicht möglich da Lehrer für die Kurse Kunst und Musik fehlen.
Nur diese beiden Kurse sind leider schon voll.
Und da einer dieser beiden Kurse Pflicht ist, kann ich nicht aufgenommen werden.
All die Restlichen Kurse sind noch aufnahmefähig.
Ich habe erfahren das mehrere Personen wegen diesen Kursen eine andere Schule besuchen mustten.
Ich weiß, meine Bitte klingt Trivial, doch vielleicht könnten sie ja mit
dem Rektor Becker des Stadtgymnasiums sprechen und nach einer Lösung suchen.
Wünsche ihnen einen Schönen Sonntag
Mit freundlichen Grüßen
Özcan Yüksel
Guten Tag Herr Sierau
um das Millionenhaushaltsloch zu stopfen hier ein Sparvorschlag:
An die
Bezirksvertretung Dortmund-Hörde
Drucksache Nr.: 07732-07-E4
Sitzungsart: Stellungnahme: Dringlichkeit:
öffentlich
Gremium: Beratungstermin: Zuständigkeit:
Bezirksvertretung Hörde 28.04.2009 Beschluss
Tagesordnungspunkt:
Straße Lange Hecke – Umbenennung des östlichen Teilstücks -
evtl haben Sie ja die Möglichkeit dazu diesen bürokratischen Unsinn
zu stoppen.
Das umändern von Grundbüchern , Personalausweisen ,Strassenschildern dürfte die Stadt ja auch nicht gerade wenig kosten.
Das Problem wäre mit einem !!!!!!! einzigen Schild gelöst , aber hier wird eine ganze Strasse umbenannt obwohl das keiner der Bewohner dieser Strasse
will.!!!!!
Die Aussage das die Rettungskräfte sich evtl verfahren könnten , ist wohl völliger Quatsch , wofür gibt es Navigationsgeräte ?
MfG
T.Mijnders
ATM Autoteile (Hörde)
Lieber Ulli.
Glückwunsch zum Sieg, den du dir durch einen starken und fairen Wahlkampf verdient hast. Bring in den nächsten sechs Jahren unsere Stadt nach vorne und stärke die SPD da, wo sie hingehört: nach oben.
Bis im September in Lütgendortmund auf dem roten Sofa
Stefan
Sehr geehrter Herr Sirau,
mich hat es sehr gefreut das Sie Oberbürgermeister geworden sind. Sie hatten uns über Ihren Wahlkampf im Leseklup Zaman informiert und auf die Fragen geantwortet. An dem Tag habe ich mich auch entschieden Sie zu wählen.
Herr Sirau, ich wollte über die Lage in der TU Dortmund berichten. Ich als ein deutscher muslimischer Staatsbürger(wie auch alle anderen muslimische Studenten in der Universität) darf an der TU Dortmund nur am Notausgang in der dritten Etage des Bibliotheks beten.Die TU Dortmund verweigert sich seit Jahren ein Gebetsraum für die muslimische Studenten in der TU zur Verfügung stellen.
An der Universität Duisburg-Essen, Ruhr-Universität Bochum, Hochschule Bochum, Fachhochschule Gelsenkirchen usw. haben die muslimische Studenten Gebetsräume und können ihre Gebete sehr schön ausüben.
Ich weiss nicht, ob Sie etwas dagegen tun können, wollte Sie aber trotzdem darüber informieren.
Mit freundlichen Grüßen
Emrah
Hallo Herr Sierau.
Erst einmal meinen herzlichsten Glückwunsch zur Wahl des Oberbürgermeisters.
Sicher ist einiges schiefgelaufen,aber ich denke mit Ihnen wird es ein Neuanfang geben.Alles kann nur besser werden.Olli Kahn sagte einmal:Mund abwischen und weiter. MfG Rainer
Sehr geehrter Herr Sierau
Als Wähler bekomme ich meine Wut und Enttäuschung erst heute in den Griff. Als ich am Montag über das 100 Mio-EUR Desaster gelesen und ghört habe ist mir das Vertrauen fast verloren gegangen. Wie ist es Möglich, daß
a) Sie als Stellvertreter nicht im Bilde waren oder sind oder
b) der Knall erst nach der Wahl kam
c) und noch keine Aktivitäten stattfanden um mich als Bürger der Stadt Dortmund grundlegend zu informieren.
Statt dessen wird darüber lamentiert, bei wem gespart werden muß und welcher Kopf rollen muß.
Wenn niemand anders dieses Forum nutzt um eine Erklärung einzufordern…ich will es…und zwar schnell. An sonsten muß ich mir ernsthafe Sorgen um die Glaubwürdigkeit der Ratsvertreter in meiner Stadt machen
Mfg
Jürgen Meermann
Liebe(r) E. S.,
ich danke Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung bei der Wahl zum Oberbürgermeister.
Wie Sie, bin auch ich sehr verärgert über die zunehmende Aktivität von Neo-Nazis in unserer Stadt. Da bisher das Verbot der angekündigten Nazi-Demo am 05.09. bestand hat, versuchen die Nazis offensichtlich immer wieder mit kleineren Aktionen auf sich aufmerksam zu machen.
Ich bin aber sehr froh darüber, dass dies in unserer Stadt an vielen Stellen Unmut und spontane Gegenaktionen hervorruft. Ich selber versuche mich an diesen Gegenaktionen so oft wie möglich zu beteiligen.
Die Demo der Rechten am 31.08. abends war eine kurzfristig angemeldete Aktion der Nazis. Leider hat die Stadt Dortmund aber keinen Einfluss auf die Genehmigung von Demonstrationen. In Nordrhein-Westfalen ist hierfür allein die Polizei zuständig. Diese entscheidet, ob und wo eine Demonstration stattfinden darf oder verboten wird.
Die große geplante Nazi-Demo am 05.09. zu verbieten war ein richtiges Zeichen des Dortmunder Polizeipräsidenten. Insbesondere vor dem Hintergrund der Angriffe von Nazis auf die DGB-Demo am 01. Mai. Jetzt hoffe ich, dass dieses Verbot auch vor dem Oberverwaltungsgericht Münster bestand hat und dann auch vor dem Bundesverfassungsgericht.
Aber unabhängig davon, welche Entscheidung von den Gerichten getroffen wird, wir werden am 05.09. gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Ausländerfeindlichkeit, Rassenhass und Diskriminierung setzen. Den ganzen Tag über finden in unserer Stadt Aktionen statt und ab 18.00 Uhr treffen wir uns alle zum Friedensfest auf dem Friedensplatz.
Lassen sie uns gemeinsam den Nazis zeigen, dass in Dortmund kein Platz für sie ist. Dortmund ist und bleibt eine Stadt der Vielfalt, Toleranz und Demokratie!
Mit freundlichen Grüßen
Ullrich Sierau
Sehr geehrter Herr Sierau, herzlichen Glückwunsch.
Mit freundlichen Grüßen
Erzurum
Sehr geehrter Herr Sierau, herzlichen Glückwunsch. Ich habe Sie ebenfalls gewählt, war heute aber sehr enttäuscht, dass eine Nazi-Demo im Kreuzviertel stattgefunden hat. Wie kann das sein? Und fast nur die Grünen anwesend, die mit uns gegen die Nazis demonsteriert haben. Ich schreibe heute anläßlich der Demo v. 31.08. im Kreuzviertel…nein…nicht von irgendwelchen mittigen Parteien. Nein! Von den Nazis. Und DAS im Kreuzviertel, im Schmuckstück Dortmunds. Das kann ich nicht glauben. Erst war es nur Wambel und jetzt sogar Mitten in Dortmund. Schlimm war auch, dass ich es mit Freunden zufällig beim Spazierengehen entdeckt habe und nicht darüber informiert war. Der Schutz, den die Nazis von der Dortmunder Polizei genießen, ist ebenfalls erschreckend.Wir hatten den Eindruck, dass die Polizei die Demo fast gut fand. Passen Sie auf Ihre, nein, unsere Stadt auf.
Mit freundlichen Grüßen,
E. S.
Sehr geehrter Ullrich Sierau,
nachdem sie die tage bestimmt sehr viel zutuen haben werden würde ich sie bitten mal die Situation im Negerdorf zuanalysieren wir haben hier unten eine Ausfahrt ab 2011 fahren diese ausfahrt auch noch alle 7 Minuten SchwerlastLkws (Rothe Erde Ausbau) her und wenn was passiert im dorf kommen Große Leiterwagen nicht unter dem alten Bahntunnel her u.s.w. DANKE im Vorraus wir zählen auf sie ;D
Sehr geehrter Herr Sierau,
ich möchte Ihnen zu Ihrer Wahl gratulieren.Auch wenn ich als Christin etwas verunsichert bin, ob Sie als Oberbürgermeister bereit sind auch meine Interessen zu vertreten ( Christen des Untergangs ?) So hoffe ich doch ,das Sie in Zukunft der Oberbürgermeister ALLER Dortmunder sind.
Mit freundlichen Grüßen
Ursula Bollrath
Hallo Uli,
ich wünsche nicht VON dir, sondern ich wünsche DIR:
viel Erfolg für die nächsten Jahre als OB (von den Jahren möglichst viele und vom Erfolg eine Fülle).
Dortmund geht nach vorne
Lieber Herr Sierau,
ich wünsche mir endlich wieder ohne Auto einkaufen gehen zu können. Die Situation in Eichlinghofen ist nun schon seit Jahren unzureichend. Der Vorort der Universität, viele Studentinnen und Studenten mit geringem Einkommen und es gibt keinen Discounter, der ohne Bus oder Auto erreicht werden kann. Viele Stellen habe ich schon angeschrieben, viele Stimmen versprachen Unterstützung, passiert ist bisher Nichts.
Meine Stimme gehr an Sie, ich zähle auf den Raumplaner.
Gruß
Silke Ferchau
Es ist schon sehr traurig, daß Bekannte die Nase rümpfen wenn man ihnen sagt, daß man in Westerfilde wohnt.
Schauen Sie sich bitte mal die Straße “Zum Luftschacht” in 44357 an, besonders die Ruine an der Ecke zur Dortustrasse.
Wenn Sie dort eintreffen werden Sie bestimmt auch die Nase rümpfen.
Die Dortustrasse an sich ist ein guter Wohnort, es sind die kleinen Schandflecke, die eine ganze Region verschandeln.
Damit meine ich, nicht nur in großen Dimensionen denken und Millionenprojekte langfristig vorantrieben (Kampstrasse etc), sondern auch mal kurzfristig und unbürokratisch bei “kleineren” zuschlagen.
Weg mit der Ruine, Parkverbot für LKW, runter von der Strasse mit den Wertstoffconainern (Verlagerung auf Grünfläche mit ansehbarer Umbauung). Dann ist die Strasse “Zum Luftschacht” wieder etwas mehr vorzeigbar und Westerfilde ein wenig schöner.
Falls Sie noch in den Bereich “Gerlachweg” vordringen, schliessen Sie ihr Auto gut ab.
MfG, I. Grilec
Sehr geehrter Herr Sierau,
als studierter Raumplaner und ehemaliger Planungsdezernent der Stadt Dortmund sind Ihnen sicherlich auch die gängigen Computerspiele, welche den Aufbau einer Stadt simulieren, bekannt. Dort ist ein wichtiger Grundsatz, dass die Bürger der Stadt erst zu frieden sind, wenn gewisse Strukturen vorhanden sind. In der realen Welt sind dies, und da werden Sie mir Recht geben, auch die Bereiche in denen sich unsere Kinder wohlfühlen. Denn fühlen sich die Kinder wohl, geht es den Eltern auch besser. Sie als Familienvater kennen dies bestimmt.
Aber warum wird in unserer Stadt in letzten Jahren eine andere Politik gefahren. Es werden immer mehr, speziell in Huckarde, die Spielplätze in Bauland umgewandelt und zerstörte Spielplätze oder Bolzplätze nicht mehr hergerichtet. Dies ist nur ein Beispiel, wie unsere Kinder in unserer Stadt vernachlässigt werden. Über eine Antwort von Ihnen wäre ich dankbar.
mfg
Hallo Herr Sierau, ich gehe nicht zur Wahl, weil ich nicht weiß, ob Sie sich nicht auch wie Herr Langemeier Geld aus der Kasse stiebitzen lassen. Na wie auch immer, Hauptsache ist ja daß der Langemeier weg ist. Ich wünsche mir von Ihnen, daß sie regelmäßig das Ordnungsamt im Burgholzwäldchen in der Osterfeldstraße ggü. der Hausnummere 19 wg. Prostitution im Wald auf Streife sachicken. Soimit hätten Sie meine Sxympathie für die nächste Wahlperiode.
Mit freundlichem Gruß aus 44339 Dortmund-Nord, nicht zu verwechseln mit
44339 Eving
Sehr geehrter Herr Sierau,
zunächst einmal wünsche ich Ihnen viel Erfog für den 30.08.09. Ich drücke die Daumen.
Ich habe eine Bitte an Sie, da ich fest davon ausgehe, dass die OB-Wahl zu Ihren Gunsten ausfällt!
Bitte nehmen Sie ein bißchen mehr Geld in die Hand für die Altersgruppe der Jugendlichen von 14 – 18 Jahren! Als Mutter von drei (zumeist erwachsenen)Kindern habe ich mit Erschrecken verfolgt, dass viele Jugendtreffs, von denne meine Kinder noch profitieren konnten, aus Geldmangel geschlossen wurden. Wohin sollen diese Kinder und jungen Erwachsenen, die dabei sind, sich selbst zu finden. Sie, Herr Sierau, beschreiten einen guten Weg was Integration angeht. Dies darf aber nicht nur in Schulen und Kindergärten ein Thema sein. Das gemeinsame Erleben der Freizeit fördert das gegenseitige Verständnis auf eine ganz nachhaltige Weise. Ich gebe zu, ich ärgere mich schon eine ganze Weile. Diese Altersgruppe spült aufgrund ihres Konsumverhaltens wirklich viel Geld in das Stadtsäckel. Sie profitieren häufig vom Besitzstand der Großeltern, die gerne mit warmer Hand geben. Ausgegeben wird jedoch für sie oft erst dann Geld, wenn Schäden entstanden sind, meist aus Langeweile. Das ist sicherlich bedeutend teurer.
Ich würde mir wünschen, dass dieses Thema stärker in den Focus gerückt wird.
Mit freundlichen Grüßen
S. Führ
Sehr geehrter err Sierau,
in Sachen Städteplanung konnte sich Dortmund kaum besser und rasanter entwickeln, als es in letzter Zeit der Fall war. Jeder, der etwas anderes behauptet, gehört vermutlich zu denjenigen, die viel reden und immer alles negativ sehen, selber aber weder einen Gegenvorschlag hätten und nie ein Projekt in die Hand nehmen und es schon garnicht auf die Beine stellen würden.
Der Phoenixsee ist noch abzuwarten. Sicherlich gewinnt eine “Wasserstadt” an Attraktivität. Befindet sich der See aber nicht am falschen Ort? Die Restaurants drumherum lassen zudem ein wenig zu wünschen übrig. Das wird hoffentlich besser.
Die Gastronomie in Dortmund könnte insgesamt etwas Gesundheits- und Artenschutzbewusster gestaltet sein…
Einen weiteren Wunsch: Wir würden gern ein Auto verkaufen und uns sportlich und umweltfreundlich fortbewegen. Das U-Bahn-System und die außerhalb des Innenstadtrings befindlichen Fahrradwege sind jedoch sehr ausbaubedürftig. Stattdessen wird bei Frau Pieper von Verbesserung der Parkplatzsituation gesprochen…
Der Flughafen ist ein gutes Projekt: mehr Arbeitsplätze, höhere Attraktivität der Stadt… die Kostenfrage ist aber bestimmt noch zu klären. Die Gerüchte, die ich bisher gehört habe, haben mir jedenfalls nicht gefallen.
Ferner wünschen sich berufstätige Frauen mehr Einflussnahme der Politik in die Firmen- oder Behördenpolitik im Hinblick auf die Vereinbarung von Familie und Kind. Von vielen – sogar jungen Chefs – höre ich immer noch, dass sie eine Frau mit Kinderwunsch garnicht erst einstellen. Wenn überhaupt müsse sie sehen, wie sie das unter einen Hut bekäme. Ein Kind am Arbeitsplatz wirke unprofessionell. Eine Frau, die 2 Jahre zu Hause bliebe und Elterngeld beziehe, schmarotze sich durch die Gesellschaft. Sind das zeitgemäße Aussagen? Ich bin sehr enttäuscht…
Zu einem weiteren zeitgemäßen Problem gehören auch junge Akademiker-Frauen, die wiederum nur befristete Verträge bekommen, weil sie für andere Frauen, die sich im Mutterschutz befinden, die Lückenbüßer spielen sollen. Und was ist mit den Akademiker-Frauen? Welchen Schutz genießen sie dann noch? Da wundert es mich nicht, dass sie keine Kinder bekommen. Ich frage mich auch, wieviele Akademiker in der Nähe oder sogar im Hause ihrer Eltern wohnen, um diese als Großfamilie einzubinden. Ferner haben die Akademiker bisher hart für ihr Studium gearbeitet, selber dafür bezahlt und in die Rentenkassen noch nicht eingezahlt…um jetzt festzustellen, dass die Stellen mit Leuten besetzt sind, die die Stelle fachlich eigentlich garnicht ausüben können. Ein Aufarbeiten ist erforderlich.
Nebenbei noch persönlich angemerkt: 35 Stunden-Woche ist ein super Modell in vielen Ländern und beretis auch in wenigen deutschen Firmen. Warum wird das nicht überall eingeführt? Grund: Kostenersparnis… ich weiß, ich weiß, … Aber wer kann denn wirklich effektiv 40 Stunden ohne Pause arbeiten? Ich behaupte: Niemand…
Deutschlands komische Welle, die es zu beobachten gilt: Nicht nur die Politik wird nicht ernst genommen; auch andere wichtige Bereiche des Lebens und des Zusammenlebens sind betroffen: Nimmt man eine Sache ernst oder kommt man pünktlich, ist man womöglich spießig. Kritisiert man mal etwas, wird man womöglich als streitsüchtig dargestellt oder als jemand, der sich nur aufregt…Ja wenn man heutzutage eben nichts mehr ansprechen kann, so verstummen alle und das, was eine Gesellschaft ausmacht, geht verloren. Niemand sagt mehr was, keiner kann sich fortentwickeln. Keiner wird sich mehr öffnen. Keiner weiß vom anderen, was er kann der nicht kann… so ist es scheinbar gewollt.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Durchboxen Ihrer Pläne in einer so starren Behördenstruktur, wie sie oft in Deutschland vorzufinden ist. Ich möchte nicht mit Ihnen tauschen. Aber einer muss es ja machen.
Viel Glück Ihnen und Ihrem Team.
E. S.
Sehr geehrter Herr Sierau,
fast täglich kann man in der Presse etwas über Ihre Wertschätzung für Projekte lesen, die Umweltfreundlichlkeit und Nachhaltigkeit zum Inhalt haben…aber wie sieht es mit Ihrer Haltung zum Flughafen aus? Da wird in der Politik darüber diskutiert, wieviel Kohlendioxid die von der Stadt gekauften Autos produzieren dürfen (in g/km), und auf der anderen Seite soll der Betrieb des Flughafens ausgeweitet werden, nach welchem Modell auch immer?
Fliegen ist nun mal die mit Abstand klimaschädlichste Fortbewegungsart, wenn es Alternativen gibt, und ich vermisse bei Ihnen ein Engagement, dass auch hier den Klimaschutz in den Vordergrund stellt. Wahrscheinlich wird jetzt jemand das Totschlagsargument “Arbeitsplätze” aus dem Hut ziehen, aber Arbeitsplätze, die so erkauft werden, sind es meiner Ansicht nicht wert, mit den Summen subventioniert zu werden, mit denen das im Moment geschieht.
Das hier ist ja eine Wunschbox: Ich hege die Hoffnung, das sich irgendwann die Vernunft durchsetzt und ein geordneter Rückbau des Flughafens diesem Millionengrab ein Ende setzt.
Sehr geehrter Herr Sierau,
Noch immer auf der Suche nach einer Persönlichkeit, die die Stadt Dortmund und die Region insgesamt in eine sozial-, kulturell und ökonomisch sinnvolle Richtung lenkt, will ich hier meinen Eindruck schildern.
Im Grunde will ich mich meinem Vorredner, Frank Meyer OV Sprecher Lütgendortmund B90/Die Grünen, anschließen.
Ich kann auf Ihrer Internetpräsenz keine Lösungsvorschläge finden. Sie versprechen viel, dem würde ich auch nur allzu gern folgen aber mir fehlen greifbare Informationen.
Ihr lieber OB Mitstreiter Herr Pohlmann, hat zumindest eine Richtung beschrieben. Ich bin sicher das Herr Pohlmann die falschen Berater in Bildungsfragen konsultiert, dem will ich auf keinen Fall folgen aber er gibt mir dem Leser, wenigstens die Gelegenheit heraus zu finden wo seine Reise hingehen soll.
Ich hoffe das wir zusammen einige gute Lösungen für Dortmund entwickeln können.
Hier aber die Bitte an Sie, sprechen Sie nicht nur Schlagwörter aus, zeigen Sie Flagge und geben Sie Ihre Argumente preis.
In diesem Sinne, Ihnen und Ihrem Team eine gute Zeit
Achim Lohse,
Verheiratet, Vater von zwei Kindern und einem “One_Man” Betrieb in Dortmund.
GRUNDSATZFRAGE:
die in der politik gegenläufigen meinungen hindern leider die spd an einer klaren positionierung ihrer partei.
ihre auftritte in den medien sollen eine sozialdemokratische linie vermitteln, welche aber durch ihr handeln immer weiter neoliberalisiert wird. die abwanderung von “genossen/innen” ist eine klare folge der falschen positionierung der partei! soziale gerechtigkeit muss wieder das hauptziel der spd werden, denn dies hat sie in den vergangenen jahren schmerzlich vermissen lassen.
die jetzige krise wäre eine gute basis, auf der sich inovative und gerechte gesellschaftsformen mit der zustimmung der mehrheit des volkes realisieren lassen könnten! ohne das risiko eingehen zu wollen, die zukunft entscheidend zu prägen, wird die spd in wenigen jahren nicht mehr die gestalt einer volkspartei haben, sondern womöglich untergehen, um den platz an sich radikalisierende partein abzutreten.
WAS WERDEN SIE TUN HERR SIERAU, UM DIE SOZIALE GERECHTIGKEIT HERZUSTELLEN? ENTLASTEN UND HELFEN SIE DEM BÜRGER, ODER LASSEN SIE SICH FÜR INTERESSEN INSTRUMENTALISIEREN, DIE GEGENSÄTZLICH DER INTERESSEN DES VOLKES STEHEN?
Sehr geehrter Herr Sierau,
ihre Offenheit und Bereitschaft auf Migranten einzugehen haben mich am Montag sehr beeindruckt. Sie haben deutlich gemacht, dass ein Miteinander in dieser Stadt nur im Dialog zu erreichen ist. Diese Dialogbereitschaft verbunden mit einer überzeugenden Fachkompetenz heben Sie wohltuend von Ihren Mitbewerbern um das Oberbürgermeisteramt ab. Ich wünsche Ihnen weiter viel Erfolg!
Lieber Herr Sierau,
auf Ihrer Homepage heisst der 2. Menüpunkt: “Über mich” und der darauf folgende: “Helfen”. Hier hätte ich Infos erwartet, welche Hilfen Sie den Bürgern der Stadt anbieten möchten bzw. welche Hilfen von Ihnen bereits realisiert worden sind. Statt dessen eine große Enttäuschung: Es erscheint ein Spendenaufruf für die SPD mit Bankverbindung – Betreff: OB Sierau ;-( Kann es tatsächlich sein, dass dies bislang noch von niemandem in Ihrer Partei moniert worden ist?
MFG Frank Meyer OV Sprecher Lütgendortmund B90/Die Grünen
Herr Sierau,
ich hab gesehen, dass sich die SPD (zumindest versprechen Sie das in Ihrem Parteiwahlprogramm zur Kommunalwahl in diesem Jahr), sich auch wirklich für ein kostenfreies Mittagessen in der Schule einsetzt. Mein Kind geht auf eine Ganztagsschule und ich weiß nicht wo ich die Kohle fürs Mittagessen auch noch hernehmen soll. Ich mein, ich finds ja gut, dass die da was kriegen. Aber dann müssen wir Eltern auch mal etwas entlastet werden.
Mich würds sehr freuen, wenn sich da was tut!!!
Ich wünsche mir eine Stadt, in der niemand mehr diskriminiert wird. Mein Kumpel Turan hat Probleme in die Disco zu kommen, weil er ein Türke ist. Machen Sie in dem Bereich bitte mal was!
m.f.g., der Smarty
P.S.: Das Banner der Homepage würd ich reformieren
Meine “Bitte” an den Kandidaten ist,: Lesen – Sie – bitte den Artikel vom 23.05.09 in der Süddeutschen Zeitung :
Thema: Im Treibsand
Trotz guter Verfassung: Die Demokratie stellt sich dumm.
Ich bin nicht an Schuldzuweisungen interessiert, sondern nur an Problemlösungen.
Es sind nicht nur wirtschaftliche Daten, die beunruhigen, es sind gesellschaftliche Grundlagen, die die ökonomische Krise aufwirft.
Welche Antworten findet die SPD auf die Fragen, die die Systemkrise stellt.
Es geht um das Verhältnis von Statt und Markt, um die soziale Ausrichtung des Systems, um Demokratie und um die Frage: In welcher Gesellschaft wollen wir leben?
Aber nachdem die neoliberalen Konzepte, die immer die Freiheit des Marktes gepredigt habe und jede Einmischung des Staates verteufelt haben,–mit der Krise erkennbar gescheiter sind –, muss die Sozialdemokratie darauf Antworten finden !
Die Sozialdemokraten dürfen nicht zu lassen, dass ihre Stammklientel in die Armutsfalle gerät !
Die Leute wollen gerade in der Krise einen Oberbürgermeister, der die Verantwortung übernimmt, und zeigt, dass er den Laden im Griff hat.
Der Oberbürgermeister muss die Brücke für die Zukunft sein; – Führung ohne Risiko gibt es nicht.
Lieber Ullrich Sierau,
ein Wunsch als Nordstadt-Bewohner und politisch aktiver Bürger.
Es gibt eine emotionalisierte Diskussion um Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung in der Nordstadt und sich ständig überbietende Forderungen nach mehr Ordnungskräften und Polizeieinsätzen. Dadurch wird nach außen den Eindruck eines „Ausnahmezustands“ vermittelt, den es nicht annähernd gibt. Es kann auch der Eindruck entstehen, dass sowohl die teuren Nordstadtprogramme als auch das bisherige fachliche ordnungs- und polizeirechtliche Handeln weitgehend erfolglos waren.
Ich habe Zweifel, dass sich mit immer neuen Verboten (Grillverbot im Fredenbaum-Park, Aufenthalts- und Alkoholverbote ohne Ersatzangebote) ein leidliches Zusammenleben in der Nordstadt auf Dauer organisieren lässt. Statt nach immer mehr und kaum bezahlbaren Polizei- und Ordnungskräften zu rufen, müssten die Bürgerinnen und Bürger besser über Beteiligungsmöglichkeiten beim Thema Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung informiert werden. Aber auch über die Grenzen für das Handeln der Polizei- und Ordnungsbehörden. Das mag in Wahlkampfzeiten besonders schwer vermittelbar zu sein. Ebenso die aktuell veröffentlichten Untersuchungen, dass Migranten inzwischen ein höheres Vertrauen in die Behörden haben als die “Einheimischen”. Aber für die Nordstadt ist das schon einmal ein Potenzial.
Schöne Grüße
Helmut Lierhaus
GutenTag Herr Sierau,
ich wünsche Ihnen und der Partei einen Wahlsieg in der Stadt Dortmund.
Sollten die Sozialdemokraten die Herzkammer der Sozialdemokratie verlieren, hätte dies eine verheerende Signalwirkung auf die kommende Landtagswahl.
Was mch etwas erstaunt, ist der doch sanfte Umgang mit dem politischen Gegner.
Warum machen die Sozialdemokraten in Dortmund keinen vergleichenden Wahlkampf, wie z.B. in Köln?
Die Kölner CDU ist von Pleiten,Pech und Pannen durchgeschüttelt. Untersuchungsausschüsse gegen die CDU sind an der Tagesordnung.
Die Kommunalpolitik der CDU in Düsseldorf und Essen ist auch nicht das Gelbe vom Ei.
Was die Sozialdemokraten brauchen ist einfach nur der Glaube an den Erfolg.
Man sollte die Leistung der Sozialdemokraten in dieser Stadt nicht unter den Scheffel stellen.
Anschließend noch der Hinweis:
Das meine Partei, mit einer 140jährigen Vergangenheit, die Vergangenheit, die Gegenwart und auch die Zuklunft in meiner Heimatstadt gestalten sollte.
Hierbei wünsche ich Ihnen und Ihren Mitstreitern viel Glück und Erfolg.
Sehr geehrter Herr Sierau,
ich möchte Ihnen nichts ins Stammbuch schreiben, aber trotzdem folgenden Anmerkung:
Mit aller Entschiedenheit unklar !
Schuldenstand der Stadt Dortmund – Haushalt -.
Der politische Spielraum ist begrenzt.
Armut, Arbeitslosigkeit – tragen die Konzepte der SPD- Wirtschaftsförderung dazu bei diese Probleme zu lösen ?
Die politischen Baustellen: Flughafen, U-Turm, Phoenix-See – Klare Aussagen fehlen !
Herr Sierau ihr “Vorgänger” hat bei der letzten Wahl rund 105.000 Stimmen bekommen von rund 449.050 Wahlberechtigten = 23,5% der Dortmunder haben Herrn Langemeyer gewählt.
Die Frage lautet: Wird mit diesen Wahlergebnissen politische Legitimation ausgedrückt?
Die Partei SPD erhielt rund 93.500 Stimmen.
Nach dem Wahlgesetz ist man legitimiert.
Als jemand, der häufig in unserem Nachbarland Holland unterwegs ist, kann ich zu der Anregung von Herrn Homann nur sagen: “Im Prinzip richtig” aber die Umsetzung ist nicht immer ganz einfach. Das von Herrn Homann angesprochene Problem an der Rodenbergstraße/Schüruferstraße ist mir aus leidvoller Erfahrung bekannt. Denn auch ich muss mich täglich durch dieses “Nadelöhr” zwängen
Dennoch: Abhilfe könnte hier nicht nur ein Kreisverkehr bringen, sondern mindestens drei: Ecke Marsbruchstraße – da gibt es aber Schinenverkehr (Straßenbahn) – sowie unmittelbar vor Herti – dass ist aber verkehrsberuhigte Zone.
In Holland gibt es die Kreisverkehre nicht nur innerstädtisch, sondern sie sind auch schon “mitten in der Landschaft”, teilweise kilometerweit vor den Ortszentren eingerichtet, um den Verkehr schon vorab zu “beruhigen”.
Dass es aber trotz Kreisverkehr nicht immer ohne Ampeln geht, beweisst nicht nur Holland, sondern auch der älteste Kreisverkehr Dortmunds – der Borsigplatz!
In einer dicht bebauten Stadt wie Dortmund wird es von daher wohl schwierig sein, Kreuzungsbereiche derart rückzubauen, wie es Herr Homann vorschlägt. Dennoch – gute Anregung.
MfG – Regina Hoffmann
Sehr geehrter Herr Stadtdirektor, sehr geehrter Herr Planungsdezernent, sehr geehrter Herr OB-Kandidat, lieber Ulli,
Sie ermöglichen auf dieser Internetseite – vielen Dank! – interessierten Bürgern/Bürgerinnen Kommentare, Hinweise, Anregendes und Nachdenkenswertes.
O.k. – Ich nehme die Gelegenheit wahr und schreibe Ihnen dazu:
Eine bessere Lösung als beampelte Kreuzungsverkehre habe ich auf Mallorca kenngelernt: Warum soll es in Dortmund nicht möglich sein, Kreisverkehre zu schaffen, die ohne Ampelsteuerung einen flüssigen Verkehrsfluß ermöglichen. Es kann nicht immer das Argument des dafür erforderlichen, nicht vorhandenen Platzbedarfes, gelten können.
Dazu ein Beispiel: Das Problem der Kreuzung Rodenbergstr./Schüruferstr./ in Aplerbeck ist nach meiner Einschätzung wirklich dilletantisch mit Ampelschaltungen gelöst. Hier hätte sich ein Kreisverkehr wirklich angeboten.
Nun, ich bin kein Stadtplaner, aber als normaler Verkehrsteilnehmer, der in vielen Ländern der EU unterwegs war, beurteile ich das so, dass sich gerade hier eine Kreisverkehrslösung direkt aufgedrängt hätte. Es gibt bestimmt viele Kreuzungen in Dortmund, die sich ähnlich anstatt mit Ampelsteuerungen als Kreisverkehre gestalten ließen. Wenn allerdings der „Hintergedanke“ der Stadtplaner bei Ampelsteuerungen nicht der reibungslose Verkehrsfluß sondern eine beabsichtigte „Verkehrsberuhigung“ durch ständige Ampelstopps angestrebt ist – was ich fast unterstelle -, dann, na dann ….
Meine Stimme bekommen Sie trotzdem
, aber man darf ja wohl mal eine andere Meinung haben, oder?
MfG – Wolfgang Homann